FC Eintracht 1910 Güdderath e. V. – Vereinswappen

1910 – 1945

Vom Gründungsjahr 1910 an bis zum Beginn des 2. Weltkriegs nahm der FC Eintracht Güdderath e. V. an keinem organisierten Spielbetrieb teil. In dieser Zeit wurden ausschließlich Freundschaftsspiele mit sogenannten „wilden“ Vereinen (Anm. d. Red.: Vereine, die keinen Verband angeschlossen sind) bestritten. Von 1939 bis 1945, während des zweiten global geführten Krieges, ruhte der Güdderather Spielbetrieb komplett – nahezu alle Mitglieder wurden Soldaten.

 

1945 – 1980

Nach Beendigung des Krieges lebte der Sportgeist wieder auf und die Eintracht wurde in die 1. Kreisklasse, die heutige Kreisliga A, eingeteilt. 1947/48 erfolgte der erste Abstieg in die 2. Kreisklasse (heutige Kreisliga B), der Wiederaufsteig erfolgte in der Saison 1954/55. Nur zwei Spielzeiten später verpassten die Güdderather Eintracht knapp den Aufstieg in die Bezirksliga und somit den größten Triumph der bisherigen Vereinsgeschichte. Eine Saison später erfolgte der erneute Gang in die Kreisliga B, wo man bis in die frühen 1970er Jahre verblieb. Trotz des Abstiegs erfreute sich die Eintracht großer Beliebtheit und konnte mit über 100 Kindern Jugendmannschaften in sämtlichen Altersklassen stellen.

 

1980 – heute

Anfang der 1980er Jahre erfolgte dann der sportliche Tiefpunkt des Vereins. Nach der Schließung der Sportanlage am Saarhofweg, im Herzen von Güdderath, und dem Umzug an die neue Wirkungsstätte, der Sportanlage Odenkirchen Süd, konnte die Güdderather Vereinsführung nur noch zwei Seniorenmannschaften in den Kreisligen C und D stellen. Dieser Zustand besserte sich erst mit dem Erreichen des 100-jährigen Bestehens im Jahre 2010. Ab diesem Zeitpunkt stabilisierte sich die angespannte sportliche Situation und dem Verein war es möglich mit drei Seniorenteams, einer Damenmannschaft sowie einer U17-Mädchenmannschaft am Spielbetrieb teilzunehmen.

In der Saison 2015/2016 nahm die Eintracht mit drei Herrenmannschaften in allen Gruppen der Kreisliga C teil. Mit einer furiosen Saison sichert sich am Ende der Spielzeit die Güdderather Drittvertretung die Meisterschaft und darf nach über 40 Jahren wieder einen Aufstieg bejubeln.